Die Seitenzählung bei wissenschaftlichen Texten folgt einem speziellen Schema, welches sowohl die Verwendung von arabischen (1,2,3, ...) als auch die Verwendung von römischen (I,II,III, ...) Seitenzahlen vorsieht.
Die wissenschaftliche Arbeit beginnt mit dem Titelblatt. Das Titelblatt selbst erhält keine Seitenzahl. Dennoch muss es mitgezählt werden, so dass die darauf folgende Seite mit der römischen Ziffer „II“ paginiert wird. Wird eine wissenschaftliche Arbeit in Form eines Buchs geschrieben, wird allerdings auch die Seitenzahl „II“ ausgespart, da jedes Buch auf der rechten Vorderseite mit einer ungeraden Zahl beginnt.
Die Paginierung mit römischen Seitenzahlen erstreckt sich sowohl über die Vortexte als auch über Inhalts-, Abbildungs-, Tabellen-, Abkürzungs- und Symbolverzeichnis.
Der Inhaltsteil selbst wird mit arabischen Ziffern nummeriert. Diese Nummerierung startet mit der ersten Seite der Einleitung und wird bis zum Ende der wissenschaftlichen Arbeit fortgesetzt. Lediglich die Eidesstattliche Erklärung, welche den Abschluss der Arbeit bildet, erhält keine Seitenzahl.
Bezüglich der Position der Seitenzahl gibt es keinen Standard, weshalb es sich empfiehlt, den Prüfenden zu fragen, welche Position er bevorzugt.