Das Symbolverzeichnis gibt einen Überblick über die in einer wissenschaftlichen Arbeit verwendeten Symbole. Sie sollten es nur dann erstellen, wenn Sie in Ihrer Arbeit eine hinreichende Anzahl an Symbolen verwenden (mind. 6 Symbole). Andernfalls genügt eine kurze Erklärung des Symbols im Fließtext.
Symbole sind besondere Formen von Abkürzungen (beispielsweise t für Zeit). Symbole, die vom betroffenen Leserkreis nicht mehr als allgemein verständlich angesehen werden können, werden in einem Symbolverzeichnis erklärt. Allgemein verständliche Symbole, wie „m²“ oder „kg“ müssen dagegen nicht im Symbolverzeichnis berücksichtigt werden.
Das Symbolverzeichnis wird dem Abkürzungsverzeichnis direkt nachgestellt. Erstellen Sie es in einem 3-Spalten-Format. Auf der linken Seite fügen Sie dabei die Abkürzung ein, in der mittleren Spalte die Bedeutung des Symbols und auf der rechten Seite die Dimension. Handelt es sich um eine dimensionslose Größe, so wird in der Dimensions-Spalte „o. D.“ (ohne Dimension) eingetragen.
Symbolverzeichnis Symbol Bezeichnung Dimension t Zeitfaktor Jahre ... n Periodenindex t=1,...,n o. D.
Diese Spalten können Sie mit Tabs realisieren. Elegante Variante ist aber auch eine 3-spaltige Tabelle, in der Sie den Rahmen ausschalten.
Wichtig ist, dass Sie die Symbole nicht nur im Symbolverzeichnis erläutern, sondern auch bei ihrem ersten Erscheinen im Text (gegebenenfalls auch in der Fußnote) genau bezeichnen.
Verzichten Sie auf die Verwendung eines Symbols für mehrere Bezeichnungen, genauso aber auch darauf, mehrere Symbole für eine Bezeichnung zu nutzen.