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Der Zeilenabstand bei wissenschaftlichen Arbeiten

Um eine wissenschaftliche Arbeit erfolgreich zu gestalten, sollten Sie die Form des Textes konsequent durchhalten. Dazu gehört auch eine korrekte und einheitliche Anwendung von Zeilenabständen.

Der Zeilenabstand im fließenden Text

Der Zeilenabstand im Fließtext einer wissenschaftlichen Arbeit liegt in der Regel bei 1 ½ Zeilen. Es ist wichtig, dass Sie diese Norm einhalten, damit der Grundriss Ihrer Arbeit in sich stimmig ist.

Möglicherweise gibt Ihr Professor bzw. Dozent auch einen anderen Zeilenabstand vor. Dann sollten Sie sich natürlich an dessen Vorgabe halten. Entscheidend für Ihren Erfolg ist lediglich, dass Sie diese Formvorschriften konsequent einhalten. Eine saubere äußere Form wirkt sich positiv auf Ihre Arbeit aus!

Der Zeilenabstand zur optischen Hervorhebung

Um einzelne Textpassagen vom Haupttext abzuheben, können Sie den Zeilenabstand verringern. Es ist empfehlenswert den Zeilenabstand dabei auf eine Zeile zu reduzieren. Diese optische Hervorhebung wenden Sie an, um beispielsweise längere Zitate zu verdeutlichen. Aber auch beim Einfügen von Anmerkungen ist die Verringerung des Zeilenabstandes ein bewährtes Mittel.

Wenn Sie Fußnoten in Ihren Text einarbeiten, sollten Sie dies erkenntlich machen, indem Sie den Zeilenabstand ebenfalls verringern. Jedoch bleibt der Zeilenabstand zwischen verschiedenen Fußnoten bei 1 ½ Zeilen erhalten. Bei Verringerung des Zeilenabstandes ist es sinnvoll, die Schriftgröße ebenfalls zu verkleinern. Fußnoten sind daher meistens 2 Punkte kleiner als der Fließtext.

Zum Zwecke der Hervorhebung können Sie den Zeilenabstand natürlich auch vergrößern. Sie wenden die Vergrößerung beispielsweise zwischen Überschriften und ihren darauffolgenden Texten, aber auch bei mehrzeiligen Überschriften an. In diesen Fällen sollten Sie einen Zeilenabstand von ca. 2 Zeilen wählen.

Der Zeilenabstand zwischen einer neuen Überschrift und dem vorangegangenen Abstand beträgt in der Regel 2–3 Zeilen.

Quellen zum Zeilenabstand bei wissenschaftlichen Arbeiten:

  • Hans Wicher, Peter Jensen (1993): Anleitung für die Erstellung und Publikation wissenschaftlicher Arbeiten. Ammersbek bei Hamburg.
  • Axel Bänsch (1993): Wissenschaftliches Arbeiten: Seminar- und Diplomarbeiten. Oldenburg.
  • Jürg Niederhauser (2000): Duden: Die schriftliche Arbeit. Bern.
  • Werner Sesink (1994): Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ohne und mit PC. Oldenburg.
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