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Das Aussehen von Überschriften in der wissenschaftlichen Arbeit

Überschriften geben Ihrer Arbeit eine Struktur. Zu Beginn Ihrer wissenschaftlichen Arbeit können Überschriften Ihnen selbst als Gliederungshilfe dienen. Überschriften haben die Funktion, Ihrer wissenschaftlichen Arbeit Übersichtlichkeit zu verleihen. Damit dies gelingt, sollten Sie bei der Gestaltung von Überschriften einige Standards beachten:

Aufbau und Aussehen einer Überschrift

Überschriften werden grundsätzlich linksbündig geschrieben. Dabei haben sie verschiedene Wertigkeiten:

Eine Überschrift 1. Grades hat eine größere Schrift als der fließende Text, ist fett geschrieben und wird nicht unterstrichen. Platzieren Sie die Überschriften 1. Grades stets auf einer neuen Seite. Der Abstand zur nächsten Überschrift oder zum Text sollte drei Zeilen betragen. Eine weitere Möglichkeit, die Bedeutung der Überschrift 1. Grades zu unterstreichen, besteht darin, die Überschrift in Großbuchstaben zu schreiben.

Überschriften 2. Grades legen Sie ebenfalls linksbündig an. Der Abstand zum vorherigen Text sollte 2-3 Zeilen, auf den nachfolgenden Text zwei Zeilen betragen. Ihnen bleibt die Wahl, ob Sie die Überschrift 2. Grades als Fettdruck oder Normaldruck verfassen. Sie können auch hier einen höheren Schriftgrad als den Normaltext nehmen oder kursiv verwenden.

Die Überschrift 3. Grades und weiteren Grades sollte mit zwei Zeilen abgesetzt werden und eine Leerzeile auf den darauffolgenden Text haben. Sie wird nicht mehr fett geschrieben.

Es ist durchaus möglich, die Überschriften auch anders zu gestalten, beispielsweise durch Nummerierungen (1, 1.1, 1.2.1,...), kursiven Schnitt. Zur besseren Unterscheidung kann man auch eine andere Schriftart nehmen, die sich in Serifen unterschiedet, also z.B. Arial für Überschriften und Times für Fließtext.

Achten Sie darauf, dass Sie die Überschriften nicht „verschnörkeln“ und vor allem konsequent in Ihrer ganzen Arbeit durchhalten. Eine Seite darf nie mit einer Überschrift enden.

Inhalt von Überschriften

Die Überschriften im Text müssen denen aus dem Inhaltsverzeichnis entsprechen. Dies erscheint logisch, ist aber nach wie vor ein gängiger Fehler bei der Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit. Wenn Sie aber die Überschriften als Formatvorlage realisieren und das Inhaltsverzeichnis automatisch generieren lassen, sind Sie auf der sicheren Seite.

Überschriften haben grundsätzlich keine Satzzeichen. Desweiteren sind sie substantivisch zu verfassen. Das heißt, wenn Sie Verben benutzen, sollte dies nur in substantivierter Form erfolgen. Überschriften sollten keine Halbsätze oder Fragen enthalten.

Eine präzise und treffend geführte Überschrift ist insofern nützlich, als dass der Leser sich beim ersten Überblick ein Bild Ihrer Arbeit machen kann. Dabei darf die Überschrift nicht schon die Lösung vorweg nehmen, sondern sollte eher auf die Problematik hinweisen. Meiden Sie es Überschriften aus nur einem Wort zu erstellen. Wenn Sie nicht darauf verzichten wollen, muss es sich um ein aussagekräftiges Schlagwort handeln.

Eine Überschrift sollte keine Wertung beinhalten. Verfassen Sie diese so, dass sie sachlich und neutral ist.

Vermeiden Sie außerdem Wiederholungen oder Zusammenfassungen aus übergeordneten Überschriften einzufügen.

Beispiel:

I. Die Gesellschaft und Politik
1) Die Gesellschaft
2) Die Politik

Besser:

I. Die Gesellschaft und Politik
1) Gesellschaftliche Strukturen
2) Politische Umsetzung

Auch das Einfügen leerer, nichts aussagender Ausdrücke, wie „Allgemeines“ etc. sollten Sie unterlassen.

Quellen zu Aussehen von Überschriften in der wissenschaftlichen Arbeit:

  • Brink, Alfred (2005): Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten. Oldenburg.
  • Preißner, Andreas (1994): Wissenschaftliches Arbeiten. Oldenburg.
  • Theisen, Manuel René (1997): Wissenschaftliches Arbeiten. München.
  • Sesink, Werner (1994): Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten. Oldenburg.
  • Wicher Hans, Jensen Peter (1993): Anleitung für die Erstellung und Publikation wissenschaftlicher Arbeiten. Ammersbek bei Hamburg.

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